Das Meer und die Freiheit zu schreiben...

Hier wird getextet

Hast du dich auch schon ab und zu gewundert, was Menschen antreibt, die Dinge zu tun, die sie tun?

Diese Website gibt den Leuten eine Stimme, die sie sonst eher weniger haben. Sie ist ein Gemeinschaftsprodukt mehrerer Texte schreibender Frauen. 

Wir haben keinerlei kommerzielles Interesse, freuen uns aber natürlich trotzdem, wenn dir etwas gefällt! 

Falls dem so sein sollte, schick' mir einfach eine Mail. Dann kannn ich dir mehr über uns berichten oder dich an unsere Autorinnen weiterleiten!

Eine kleine Kostprobe...

Bitte erwarte nicht zu viel...Einiges mag dir erstmal komisch oder unverständlich erscheinen...Versuche einfach, dich ein wenig auf uns einzulassen...

the playing groung

the children sitting quietly building sandy castles      parents watch them mildly looking through their glasses

smells of spring are in the air flowers bloom birds chirp       not a single trace of fear               peaceful relaxed atmosphere

no forced thoughts                       no harm no bad                             stillness in the face of play

protected by a loving god             who thinks about her children the playground as a metaphore for god's peaceful kingdom

würde

die geschwätzige albernheit der schwestern, der eitrige geruch vom waschen der älteren dame neben mir und das beständige rauschen des regens finden sich zu einer symphonie des krankenhauselends zusammen, aus deren sog ich mich nicht befreien kann. die würde habe ich abgegeben, als ich beim herzultraschall seitlich liegend meine linke brust hochhalten musste, während die von der langen arbeitswoche gestresste ärztin mit enormem druck ihren schallkopf in den rückenbogen drückt.

wieder ist die tochter da, die ihrer neunundachtzigjährigen mutter jeden mittag ein bier einflößt. auch heute, und gestern und vorgestern und morgen. eine neue patientin, ein neuer lichtblick, ein neues opfer. auch sie wird ihre würde abgeben, beim röntgen oder beim ekg, beim pressen ihrer brust auf eine kalte Metallplatte, unter den augen gelangweilter radiologieassistenten

what i want

was ich mir wünsche? 

abgesehen von weltfreiden, beendigung des hungerproblems der welt, lösungen für die drohende klimakatastrophe und den nahostkonflikt, ständige verfügbarkeit meiner medikamente, die freiheit von der männlich dominierten, irrsinnigen politischen Gesellschaft?

eigentlich nichts!

im zug

sie spricht kein wort doch ihr gesicht erzählt geschichten. jede falte, jeder kleine graben, jedes grübchen, die sonne um die augen. sie alle berichten von ihrem leben, ihrem leiden und lachen.

 

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